10. Mitteldeutscher Immobilienkongress 2012
Rekordbeteiligung beim 10. MIK
Der 10. Mitteldeutsche Immobilienkongress (MIK) konnte die höchste Beteiligung seiner Geschichte verzeichnen. Insgesamt 486 Teilnehmer besuchten den Immobilienpolitische Abend am 22. Februar 2012 und den Kongress am Folgetag.

Der Grund für die starke Resonanz liegt in der gewachsenen Bedeutung der Veranstaltung. Mit dem 10. MIK traten zu den bisherigen Ausrichterverbänden IVD Immobilienverband Mitte-Ost e.V. (IVD), BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Landesverband Mitteldeutschland e.V. und dem VSWG Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e.V. der vdw Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Sachsen e.V., der vtw. Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. und der ptw. Prüfungsverband Thüringer Wohnungsunternehmen e.V. bei. Durch die Bündelung der Kräfte hat sich der MIK zur Spitzenveranstaltung der mitteldeutschen Immobilienwirtschaft entwickelt.
Erstmals verabschiedeten die sechs Spitzenverbände ein gemeinsames Statement. Sie weisen darauf hin, den Stadtumbau als einen notwendigen, permanenten Anpassungs- und Begleitprozess an strukturellen Wandel zu begreifen. Deshalb fordern die Verbände, die Städtebauförderung als Instrument des Stadtumbaus wieder auf ein bedarfsgerechtes Niveau zu heben und vor allem planungssicher weiterzuführen.
In Bezug auf die Energiepolitische Wende mahnen die Verbände die Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit von Investitionen in den Klimaschutz an. Einen Lösungsansatz stellt hier die schnelle Schaffung attraktiver Anreizsysteme für Investitionen dar. Die Verbände unterstreichen, dass gesamtgesellschaftliche Probleme wie Klimaschutz, demografischer Wandel und soziale Ausdifferenzierung nicht von der Immobilienwirtschaft allein gelöst werden können.

Zum Immobilienpolitischen Abend des Kongresses diskutierten der Sächsische Staatsminister des Innern, Markus Ulbig, sein Amtskollege Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt sowie Prof. Olaf Langlotz, Abteilungsleiter im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr Fragen der Branche.
Staatsekretär Rainer Bomba aus dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung stellte auf dem Kongress die aktuelle Position der Bundesregierung zum Thema Städtebauförderung dar. Redner waren ebenfalls der Ministerpräsident a.D. Sachsen-Anhalts, Prof. Wolfgang Böhmer und Dr. Michael Schädlich, Geschäftsführer des isw Instituts für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung.
Das wachsende politische Gewicht des Kongresses spiegelte sich auch in der Unterstützung des MIK durch die Aufbau- und Förderbanken der drei Bundesländer wieder. Im Podium diskutierten Stefan Weber, Vorsitzender des Vorstandes der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank ebenso wie seine Kollegen Manfred Maas, Sprecher der Geschäftsleitung der Investitionsbank Sachsen-Anhalt und Michael Schneider, Vorstand der Thüringer Aufbaubank, Anstalt öffentlichen Rechts.
Fazit der Diskussionsrunden war getreu dem Titel des Jubiläumkongresses „Geld statt Visionen?“, dass weder ohne Geld, noch ohne Visionen die immensen Herausforderungen unserer Gesellschaft bewältigt werden können.




Kongressflyer











